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Geschichte ...

... oder: ein halbes Jahrhundert

Die Geschichte des Theologischen Seminars umfasst die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts und den Beginn des neuen Jahrtausends. Das ist ein recht langer Zeitabschnitt, den nur noch wenige aus persönlicher Erfahrung kennen. Darum ein kurzer, in die Jahrzehnte eingeteilter Überblick über unsere Geschichte; denn: Nur wer seine Geschichte kennt, kann die Gegenwart verstehen und die Zukunft gewinnen.

Fotos zur Geschichte s finden Sie in der Galerie. Eine ausführliche Darstellung unserer Geschichte finden Sie in unserer Broschüre, die Sie per Mail bei uns bestellen können.

1951-1960: Das Jahrzehnt der Anfänge

Eigentlich begann es schon früher mit Bibelkursen in Walle bei Bremen, wenige Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges. In Norddeutschland hatten sich große Gemeinden aus Flüchtlingen aus dem Osten zusammengefunden. Gemeinsam mit den ortsansässigen Pfingstgemeinden begannen diese Kurse 1948 und wurden dann in den folgenden Jahren in Eckernförde und Ronnebek fortgesetzt. Der gute Besuch ließ die Leiter der Gemeinden die Notwendigkeit einer Bibelschule zur Ausbildung von Predigern und Gemeindemitarbeitern erkennen.

Da die Möglichkeiten der deutschen Pfingstgemeinden einen solchen mutigen Schritt nicht zuließen, ergriff die Assemblies of God in den USA (eine der größten Pfingstkirchen) durch ihre Mitarbeiter in Deutschland die Initiative. Neben Gustav Kindermann hatten Paul und Gladys Williscroft, Walter Waldvogel und Balthasar T. Bard wesentlichen Anteil an der Gründung des „Theologischen Instituts“ 1951 in Stuttgart. Diese Ausbildungsstätte war für die gesamte deutsche Pfingstbewegung gedacht. Es gab jedoch eine gewisse Zurückhaltung gegenüber der „amerikanischen“ Schule.

Gleichwohl und trotz bescheidener Startbedingungen kamen 20 junge Männer nach Stuttgart und begannen ihr Studium. Als „Fackelträger“ gingen sie in den Dienst und prägten die weitere Geschichte der deutschen Pfingstbewegung. Die Arbeitsgemeinschaft der Freien Pfingstgemeinden in Deutschland hatte sich nach anfänglichem Zögern hinter die Schule gestellt und profitierte in der Folge der Zeit am stärksten davon.

Das Haus in der Gerokstraße in Stuttgart musste jedoch schon 1954 aufgegeben werden. John P. Kolenda, der inzwischen die Leitung von B.T. Bard übernommen hatte, fand nach längerem Suchen ein Grundstück mit einem eingeschossigen Fabrikgebäude in Erzhausen. Nachdem er zu der Überzeugung gekommen war, dass das der richtige Ort für die neue Schule sei, begannen die mühevollen und eiligen Umbauten, um recht bald wieder mit dem Unterricht starten zu können.
Im selben Jahr wurde die Schule von den AoG an die damalige ACD (Arbeitsgemeinschaft der Christengemeinden in Deutschland) übergeben. Somit wurde eine deutsche Schule für die deutschsprachigen Pfingstbewegungen in Deutschland, der Schweiz, Österreich und Übersee.

Das Bauen fand nach der Fertigstellung der Kapelle seinen Höhepunkt 1958 mit der Aufstockung des Gebäudes. Nun konnten Schüler in drei Stockwerken leben und unterrichtet werden. Von diesem Zeitpunkt an konnten auch junge Frauen auf studieren.

1961-1970: Das Jahrzehnt der Integration
1971-1980: Das Jahrzehnt des Aufbruchs
1981-1990: Das Jahrzehnt des Ausbaus
1991-2001: Das Jahrzehnt der neuen Perspektiven


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