Geschichte ...
... oder: ein halbes Jahrhundert 
Die Geschichte des Theologischen Seminars umfasst die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts und den Beginn des neuen Jahrtausends. Das ist ein recht langer Zeitabschnitt, den nur noch wenige aus persönlicher Erfahrung kennen. Darum ein kurzer, in die Jahrzehnte eingeteilter Überblick über unsere Geschichte; denn: Nur wer seine Geschichte kennt, kann die Gegenwart verstehen und die Zukunft gewinnen.
Fotos zur Geschichte s finden Sie in der Galerie. Eine ausführliche Darstellung unserer Geschichte finden Sie in unserer Broschüre, die Sie per Mail bei uns bestellen können.
1951-1960: Das Jahrzehnt der Anfänge
1961-1970: Das Jahrzehnt der Integration
1971-1980: Das Jahrzehnt des Aufbruchs
Am Beginn dieses Jahrzehnts stand der erweckliche Aufbruch unter jungen Menschen, die von den USA her „Jesus People“ genannt wurden. Obwohl sie eindeutige und verändernde Gotteserfahrungen gemacht hatten, brachten sie doch alle Eigenheiten ihrer Subkultur mit, auch nach . Es waren schöne, aber nicht immer leichte Jahre. Auffällig viele Schüler kamen damals aus Teen-Challenge-Arbeiten und „Jesus-Centers“ und gingen nach ihrer Ausbildung auf wieder in solche Arbeiten oder bauten in Gemeinden „Teestuben“ auf, wie damals alternative und zeitgemäße jugendmissionarische Arbeiten genannt wurden.
Gemäß dem neuen Ausbildungsförderungsgesetz wurden ab 1973 auch die Studenten auf gefördert. Das war für viele eine große Hilfe. Die Studentenzahl erreichte 1973 mit 86 Studenten aus dem In- und Ausland einen Höchststand. Mit Hilfe deutsch-israelischer staatlich geförderter Einrichtungen konnten sowohl 1971 als auch 1973 mit einem Großteil der Studenten Studienreisen nach Israel durchgeführt werden. Neben dreiwöchiger Mitarbeit in einem Kibbuz gab es Exkursionen und eine einwöchige Rundreise durch das Land.
1973 wurde vom Gemeindebund, der damaligen ACD, Schloß Naumburg, ein 250 Jahre altes Jagdschloss in der Wetterau, gekauft. Es sollte nach Verkauf der Immobilie in Erzhausen neuer Standort von werden. Der Verkauf zerschlug sich jedoch, und blieb in Erzhausen.
Anstelle der Bibelfreizeiten, die auf die Naumburg verlegt wurden, begann ab Mitte der siebziger Jahre die Kurzbibelschule, die dann ab Ende der achtziger Jahre Sommerbibelschule genannt wurde.
1977 wurde durch Konferenzbeschluss das Kuratorium der Bibelschule gegründet und beauftragt, die Belange von wahrzunehmen und die Aufsicht zu führen. Es setzte sich aus dem Präsidium des Bundes und den Regionalbeauftragten zusammen.
Nach zwölf Jahren gab Ludwig Eisenlöffel 1978 die Leitung an Richard Krüger ab. Damit hatte am Ende des dritten Jahrzehnts der Generationswechsel auf eingesetzt.
1981-1990: Das Jahrzehnt des Ausbaus
1991-2001: Das Jahrzehnt der neuen Perspektiven
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