WelcomeLive!AnfahrtKontaktImpressumNewsletter

Live!

Was ist das?

-Live! ist der Bereich unsere Website, in dem wir Sie in loser Folge über Veranstaltungen/Aktionen auf und um informieren wollen. Sie werden hier Berichte, Fotos und Videos finden, die Ihnen einen Einblick in unseren Alltag und unsere Arbeit geben. Wählen Sie hierzu aus der untenstehenden Liste das entsprechende Event. Ein geöffnetes Event schließen Sie mit dem roten Pfeil links neben dem Titel wieder.

Glaubenstag mit Thomas Meyer, 19.10.2009


Am 19. Oktober erlebten wir einen erfrischenden Glaubenstag mit Thomas Meyer von CfaN, der uns aus all dem Lernen und Studieren abholte und uns die herrliche Realität Gottes wieder neu vor Augen führte. Wir haben keinen unnahbaren Gott, sondern einen Gott der Beziehung.



Diese Linie wurde durch die ermutigende Einleitung unseres Seminardirektors Günter Karcher vorgezeichnet. Immer wieder geht unser Leben durch Zerbrüche, an denen unsere Hoffnung und unser Glaube dem Zerbersten nahe scheint; doch ebenso wie David in Psalm 69 dürfen wir erleben, wie Gottes Licht in unsere Situation hinein scheint und erkennen, dass Gott gut ist. An dieses erbauliche Wort schlossen sich viele Studenten an, indem sie Gott die Ehre gaben für die Gnade in ihrem Leben. Wir hörten Berichte über eine schier aussichtslose Beziehung, die Gott auf wundersame Weise neu belebte, über finanzielle Versorgung und Bewahrung während eines Autounfalls. Nach dieser Vergegenwärtigung des Eingreifens Gottes in unser Leben, priesen wir ihn hierüber in einer Lobpreiszeit.



Thomas Meyer von CfaN predigte über „die höchste Berufung“ in unserem Leben von der wir in 1. Korinther 1,9 lesen: die Gemeinschaft mit Jesus Christus, unserem Herrn. Er führte uns Gottes Gnade und Treue vor Augen, die am Anfang allen Christseins steht, denn sonst wären Behinderte und Hilfsbedürftige außen vor. Aber Gott ist nicht von uns abhängig und dennoch ruft er uns in die Gemeinschaft mit ihm und möchte durch uns sein Reich bauen. In der Gemeinschaft mit Gott erkennen wir, wie er ist: Nicht theologisches Wissen und Bibelkenntnis vermag es, sondern nur die innige Gemeinschaft mit ihm offenbart uns sein Wesen. Die Gemeinschaft mit Gott ist konstituierend für unser Christsein, denn sie zeigt uns wer er ist, wer wir sind und was er mit unserem Leben beabsichtigt. Mit dem Hinweis auf die Berufung Jesajas forderte Thomas Meyer uns auf, Gottes Ruf anzunehmen, wie herausfordernd dieser auch sein mag. Verflochten mit eigenen Erlebnissen predigte er dies Wort, auf dass wir Gott in allem Vertrauen mögen.
Zu Beginn des Nachmittagsgottesdiensts berichtete Thomas Meyer über die Entwicklungen des Missionswerks CfaN. Aus bescheidenen Anfängen hat sich ein großes Missionswerk entwickelt, dass sich der Rettung der Menschen verschrieben hat. In all den Jahren erlebte Reinhard Bonnke große geistliche Aufbrüche, doch weiß er um seine Abhängigkeit von Gott. Er durfte zwar ernten, doch es waren andere, die gesät hatten, und einzig und allein Gott ist es, der Wachstum schenken kann.



CfaN erlebte auch schwere Zeiten, wie der Tod einiger Mitarbeiter bei einem Lkw-Unfall. Jesus verhieß niemals, dass er uns vor jeglichem Schmerz und Leid bewahren würde, er verhieß bei uns zu sein. Dies erlebten seine Jünger, als sie in einen Sturm auf See gerieten, während Jesus fernab betete. Er kam schließlich zu ihnen auf dem Wasser gelaufen, doch seine erste Handlung war nicht die Stillung des Sturms. Die Jünger, allen voran Petrus, der zu Jesus auf dem Wasser kam, hatten sich entschieden ihm nachzufolgen. Thomas wies uns mit diesen Worten darauf hin, dass wir in unserer Nachfolge durch schwere Zeiten gehen können, doch letztlich haben wir die Entscheidung getroffen, mit Jesus zu leben, und tragen deshalb die Verantwortung. Doch gerade an Petrus, der auf dem Wasser ging, sehen wir, dass mit Gott Unmögliches möglich wird. Petrus wurde nass, aber er ging! Es liegt an uns die Herausforderung Gottes anzunehmen, doch sollten wir niemals vergessen, dass dies auch Kosten mit sich bringt.

Dirk Hoffmann, SST




AnfahrtKontaktImpressum