Live!
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 Glaubenstag mit Friedhelm Holthuis, 30.11.2009
Auch im November (wenn auch auf den letzten Drücker: 30.11.) fand auf Beröa wieder ein Glaubenstag statt. Zu Gast war dieses Mal Friedhelm Holthuis, Mitleiter des Gemeinde-Gründungswerks sowie Regionalleiter und Ostfriese, welcher der Beröa-Gemeinschaft sowohl am Vormittag, als auch am Nachmittag mit der Predigt diente.

Nach der Eröffnung des Tages durch Marcel Locher und einer lebendigen Lobpreiszeit übernahm Friedhelm dann das Wort und sprach am Vormittag über die Themen Vertrauen, Wachstum oder Bequemlichkeit. Letzten Endes ging es darum, dass wir jeder Einzelne, der Christus nachfolgt die Träume leben sollen, die Gott uns ins Herz gelegt hat. Angst dabei zu haben ist nichts Schlechtes, sondern gerade eine gewisse Bestätigung dafür, dass Gott es ist, der berufen hat. Denn Gott gibt uns gerne Aufträge in die Herzen, die größer sind als wir selbst. Diese „Pädagogik Gottes“ soll uns davor bewahren, als vermeintlich unabhängige Ein-Mann-Armee voranzustürmen. Es geht um Gottes Ehre in allem, was wir tun. Dieses Bewusstsein behalten wir leichter, wenn wir uns auch in seiner Abhängigkeit wissen. Fehltritte gehören bei den vielen kleinen Schritten, die man auf dem Weg der Berufung gehen muss, natürlich dazu. Doch wir dürfen sicher wissen: Gott macht keine Fehler! Es weiß genau, wen er sich mit jedem Einzelnen berufen hat und er wird uns auch durchtragen. Alles, was wir bringen müssen, ist ein Herz, das „Ja“ zu seiner Berufung sagt!

Der Nachmittag wurde von Carsten Aust moderiert, welcher nach einer kurzen Begrüßung in eine zweite Zeit des Lobpreisens überleitete. Nach ca. 30 Minuten übernahm dann Friedhelm wieder und sprach nun zunächst über die vier Erkennungsmerkmale des Stolzes: Eitelkeit, Starrköpfigkeit, Ausgrenzung anderer Christen und Vergleichsdenken. Besonders beim letzten Punkt kann man nur verlieren, so Friedhelm, denn man verfällt entweder in Stolz oder in Minderwertigkeitsempfinden.
Dem Stolz gegenüber steht natürlich die Demut, welche ihre Personifikation nirgends mehr fand als in Jesus Christus. Er nahm in vorbildlicher Weise sogar die Rolle eines Sklaven ein, als er seinen Jüngern die Füße wusch, sowie die eines herzlichen Freundes, als er ihnen das Frühstück bereitete.

Das Fazit des Nachmittags lautete: Lasst uns AUTHENTISCHE Diener sein! Authentizität steht vor allem anderen denn nicht das, was Du sagst, schwappt auf Deine Zuhörer über, sondern das, was Du bist und hast!
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