Live!
Was ist das?
-Live! ist der Bereich unsere Website, in dem wir Sie in loser Folge über Veranstaltungen/Aktionen auf und um informieren wollen. Sie werden hier Berichte, Fotos und Videos finden, die Ihnen einen Einblick in unseren Alltag und unsere Arbeit geben. Wählen Sie hierzu aus der untenstehenden Liste das entsprechende Event. Ein geöffnetes Event schließen Sie mit dem roten Pfeil links neben dem Titel wieder.
 Glaubenstag mit Heinz Bossi, 21.06.2010

Den letzten Glaubenstag des Semesters am 21. Juni 2010 eröffnete Marcel Locher mit einem Gebet und der Begrüßung des Sprechers Heinz Bossi aus der SPM, der Schweizerischen Pfingstmission. Zu Beginn berichteten zwei Studentinnen von ihren Auslandspraktika.
Marion Eberbach verbrachte ihr Praktikum in Sudan und Kenia. Dabei war es für sie schwer ein Fazit zu ziehen aus all den Eindrücken, aber sie habe neu gelernt, dass Gott heute noch Wunder tut sowohl äußerlich, als auch innerlich.
Aus ihrem 8-wöchigem Praktikum in Ecuador, berichtete Susanna Thorner. Neben Kinder- und Jugendarbeit, Hausbesuchen und Predigtdienst, empfand sie es als besonders wertvoll die Gemeinden dort im Lehrdienst zu unterstützen.
Den Lobpreis leitete Marcel Locher ein mit einem Gedanken aus Psalm 16,8: „Ich habe den Herrn alle Zeit vor Augen.“ Wer steht in unserem Zentrum? Steht Gott in Zentrum oder unsere Wünsche? Im Lobpreis geht es nicht um uns, sondern um Gott.
Nach dem Lobpreis begann Heinz Bossi seine Predigt mit einem Zeugnis aus seinem Leben, wie er als Pflegekind in eine gläubige Familie kam und sich im Alter von sieben Jahren bekehrte. Früh hat er gelernt, was das Merkmal der Gemeinschaft unter Christen ist, nämlich, dass der Herr da ist. Genau das macht Gemeinde attraktiv. Gemeinschaft mit Gott ist das Entscheidende. Das Hauptanliegen war ihm aber an diesem Glaubenstag zu betonen wie wichtig prophetisches Reden in unseren Gemeinden ist, wir brauchen das Reden Gottes.

Am Nachmittag berichteten Martin Koontz, Simon Lempenauer und Johannes Vogt von ihrem Praktikumseinsatz in Kamerun. In sieben Wochen legten sie 7000 Kilometer zurück und waren selten mehr als zwei Tage an einem Ort. So predigten sie in vielen Gemeinden, in einer Blindenschule, vor einem Häuptling mit 49 Frauen und 115 Kindern und evangelisierten unter Prostituierten und im Gefängnis.
Nach der Lobpreiszeit knüpfte Heinz Bossi wieder beim Thema vom Vormittag an: Prophetische Rede soll anhand der Schrift geprüft werden. Die Betonung am Nachmittag lag auf 1. Petrus 2,17: „Ehrt jedermann!“ So stellte er heraus, dass unsere Ehre nicht von Menschen abhängig sein soll, wir sind geliebt von Gott egal was wir tun unsere Ehre kommt vom Herrn: das ist unsere Identität.

Am Ende gab Heinz Bossi noch eine Perspektive, Gemeinden in ihrer Stadt Liebe leben können. In einer Zeit, in der der Staat nicht mehr alles übernehmen kann, werde diakonische Arbeit immer mehr zu einer Aufgabe für die Gemeinden. Das ist eine Möglichkeit Zeugnis für Jesus zu sein.
Am Ende des Nachmittagsgottesdienstes wurde die Grundstufe vom Rest der Schulgemeinschaft gesegnet für ihren Missionseinsatz in Polen. Marcel Locher ermutigte dazu, das in der Predigt Gehörte umzusetzen: auf das Reden Gottes zu hören und prophetisch zu reden.
Tobias Wolff, MST
|