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Live!

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-Live! ist der Bereich unsere Website, in dem wir Sie in loser Folge über Veranstaltungen/Aktionen auf und um informieren wollen. Sie werden hier Berichte, Fotos und Videos finden, die Ihnen einen Einblick in unseren Alltag und unsere Arbeit geben. Wählen Sie hierzu aus der untenstehenden Liste das entsprechende Event. Ein geöffnetes Event schließen Sie mit dem roten Pfeil links neben dem Titel wieder.

Glaubenstag, 16.01.2012 mit Matthias C. Wolff

Beeindruckend und glaubensstärkend waren sowohl der konkrete Zuspruch Gottes in mehreren prophetischen Diensten während der Gebets- und Lobpreiszeit als auch die klare Botschaft durch den Sprecher des Tages, Matthias C. Wolff, Hauptpastor der Elimgemeinde, Hamburg. Der erste Glaubenstag 2012 war dem Thema Frucht in der Nachfolge („ich will Erfolg“) am Beispiel des Timotheus gewidmet, wobei Matthias am Vormittag den „jungen“ Timotheus vorstellte. Schon die Beschneidung als Erwachsener zeigt, dass Timotheus bereit war, einen Preis zu zahlen für seine Nachfolge. Dies nicht in erster Linie, um gesetzlichen Forderungen Genüge zu leisten, sondern vor allem, um Brücken zu bauen zu den Menschen. Was ist mir meine Berufung wert? Warum hat Paulus ausgerechnet den jungen Timotheus erwählt

Wir lesen, dass er ein „Jünger“ war (Apg 16,1), Ein Jünger ist mehr als nur „Christ“, wie sich viele heute nennen. Außerdem hatte er über seine Stadt hinaus einen „guten Ruf“ (Apg 16,2). Eines fehlte ihm, eben die Beschneidung (Vers 3). Was mag das bei uns sein? Loslassen ist Prinzip der Berufung! Dann kann der Dienst fruchtbar sein. Am Beispiel des Weinstocks und der Reben aus Joh 15 beschrieb Matthias sehr eindrücklich dann die vier Stadien der Frucht. Zunächst „keine“ Frucht (obwohl "an" Jesus!). Ein fruchtloses Christenleben! Wie geht das? Die Verneinung im griechischen Text deutet an, dass hier wohl auch der Wille eine Rolle spielt. Frucht bleibt nicht automatisch aus, sondern die Rebe „will“ eigentlich nicht! Das zweite Stadium ist Frucht bringen unter der gleichen Voraussetzung („an Jesus“). Schon ohne Reinigung, denn danach reinigt Jesus die Rebe, damit sie – drittes Stadium – noch „mehr“ Frucht bringen kann. Dazu bedarf es Reinigung, der „Beschneidung“. Problem: Viele sehen nur einen Zuspruch Jesus, wollen ihr Christsein genießen, sehen aber nicht, dass er auch einen Anspruch auf unser Leben hat. Das Wort "Frucht" hat im Neuen Testament immer mit der Qualität unseres Christenlebens zu tun! Weniger mit Bekehrungen! Aber: Wo unsere geistliche Qualität steigt, werden Menschen auch angezogen! Das letzte Stadium ist „viel“ Frucht! Nun heißt es statt "an" ihm "in" ihm! Die Folge ist die Verherrlichung des Vaters, durch erhörliches Gebet und durch wahre Jüngerschaft! Es geht doch letztlich um Gottes Reich, nicht um unsere Vorteile und Ziele. Auch geht es nicht um Zahlen, sondern um Gottes Ehre! Kein Weg führt an dieser Gemeinschaft mit Jesus vorbei! Hier waren wir alle eingeladen, im Gebet über unsere Motive nachzudenken und zu fragen: Wo müsste bei mir das Messer angesetzt werden? Bleib nicht stehen bei „etwas“ Frucht!

Am Nachmittag trafen wir Timotheus 8 Jahre später wieder an. Nun wird von ihm gesagt: „Einer wie keiner“! Anhand von Phil 2,19ff prägte Matthias den Anwesenden vier Sätze des Berufenen ein: 1. Mein Vertrauen gehört Gott (Vers 19) 2. Meine Fürsorge gehört meinen Geschwistern und Mitarbeitern (Vers 19) 3. Meine Motive sind aufrichtig (Vers 20) Wie damit umgehen, wenn man negative Erfahrungen mit Leitern und Mitarbeitern macht? Paulus ist nicht entmutigt, wagt es, einzelne besonders herauszuheben. Heute Sorge, jemand könnte beleidigt sein. 4. Mein Dienst hat sich bewährt (Vers 23) Timotheus hat ganz praktisch dienen gelernt! Er war loyal! Er ließ sich nicht ausspielen, in eine Partei einbinden, sondern diente treu! Du dienst nicht abstrakt dem Herrn - du dienst konkret seinen Jüngern, die er als Leiter beruft! In Gebetsgruppen wurde das Gehörte verarbeitet und praktische Auswirkungen auf unser Leben erbeten.



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